Film: BAUER UNSER

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Filmplakat –  (c) Filmladen

Der Dokumentarfilm BAUER UNSER zeigt gleichermaßen ungeschönt wie unaufgeregt, wie es auf Österreichs Bauernhöfen zugeht. So vielfältig die Bäuer*innen – von der Biobäuerin bis zum konventionellen Agraringenieur – so einhellig der Tenor: Wie bisher darf es nicht weitergehen. Es läuft etwas falsch. Das Mantra der Industrie und Politik – schneller, billiger, mehr – stellen die meisten von ihnen in Frage. Wir müssen überlegen, wie jede und jeder einzelne von uns am System beteiligt ist und wie wir es gemeinsam verändern können. Das enorme Publikumsinteresse an BAUER UNSER zeigt, dass es viele Menschen gibt, die sich an der Neugestaltung unseres Agrar- und Ernährungssystems beteiligen wollen. Die Nyéléni Bewegung für Ernährungssouveränität wird stärker.

Sehen Sie sich den Film an, reden Sie mit, bilden Sie sich eine Meinung, erzählen Sie weiter, was Sie gehört und gesehen haben!

Hier geht’s zum Trailer und zu den Terminen.

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Ewald Grünzweil (IG-Milch), Szene aus dem Film – (c) Filmladen

Zwei Protagonist*innen des Films – Ewald Grünzweil (IG-Milch) und Maria Vogt (ÖBV-Via Campesina Austria) – sind in der Plattform „Wir haben es satt“ aktiv. Sie setzen sich bereits in einem breiten gesellschaftlichen Bündnis für ein ökologisch und sozial gerechtes Agrar- und Ernährungssystem ein. Denn: Unsere Lebensmittelproduktion geht uns alle an! Für die Veränderung des Ernährungs- und Agrarsystems braucht es viele Menschen in einer starken Bewegung.

Sie wollen etwas bewegen? Engagieren Sie sich in einer unser Träger*innen-Organisationen oder werden Sie in der Nyéléni Bewegung für Ernährungssouveränität aktiv!

„Wir haben es satt“ ist eine Plattform von bäuerlichen, umwelt-, wirtschafts-, und entwicklungspolitischen Organisationen. Wir setzen uns für ein weltweit sozial gerechtes und agrarökologisches Landwirtschafts- und Ernährungssystem ein. Wir nehmen eine Gegenposition zum wachstums- und exportorientierten Landwirtschaftsmodell ein und fordern daher eine Agrarpolitik, die auf Ernährungssouveränität, den Menschenrechten und dem Schutz von und dem gerechten Zugang zu natürlichen Ressourcen aufbaut. Die Träger*innen der „Wir haben es satt“- Plattform sind ÖBV-Via Campesina Austria, IG-Milch, FIAN Österreich, Südwind, Attac, Welthaus Diözese Graz-Seckau, GLOBAL 2000, Greenpeace, Grüne Bauern und Bäuerinnen.